Kosmische Inflation – Der Moment, der alles vergrößerte
In dieser Folge der Schlafreise durch das Universum geht es um die kosmische Inflation, jene fast unfassbare Phase im allerersten Augenblick des Kosmos, in der sich der Raum in einem winzigen Bruchteil einer Sekunde um viele Größenordnungen ausdehnte. Ruhig und in fließenden Bildern wird erzählt, wie Alan Guth, Andrei Linde und weitere Forschende das Modell entwickelten, welche Rätsel des Urknalls die Inflation löst, was es mit dem Inflatonfeld auf sich hat und wie aus winzigen Quantenschwankungen die heutigen Galaxien hervorgegangen sind. Eingeordnet wird auch, was die Daten der Satelliten COBE, WMAP und Planck zeigen, warum primordiale Gravitationswellen so begehrt sind und wo die Theorie an ihre Grenzen stößt. Eine Folge zum Lauschen, Loslassen und Einschlafen, die ganz nebenbei daran erinnert, wie kostbar der eine Planet ist, von dem aus wir all das überhaupt denken können.
QuellenGuth, A. H. (1981). Inflationary universe: A possible solution to the horizon and flatness problems. Physical Review D, 23(2), 347–356.Linde, A. D. (1982). A new inflationary universe scenario. Physics Letters B, 108(6), 389–393.Albrecht, A., & Steinhardt, P. J. (1982). Cosmology for grand unified theories with radiatively induced symmetry breaking. Physical Review Letters, 48(17), 1220–1223.Planck Collaboration. (2020). Planck 2018 results. VI. Cosmological parameters. Astronomy & Astrophysics, 641, A6.BICEP2 & Planck Collaborations. (2015). Joint analysis of BICEP2/Keck Array and Planck data. Physical Review Letters, 114, 101301.
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